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| An der Nordspitze des Vänern-Sees ließen wir uns bei Säffle auf einem Campingplatz nieder, um den warmen Nachmittag zu genießen. Musikalisch begleitet hat uns ein Specht, der sich zwecks Erzeugung weit schallender Morsezeichen auf einem Strommast niedergelassen hatte und dort die Metallabdeckung bearbeitete. Ansonsten fanden sich nur wenige Gäste, so unter anderem ein Deutscher - der das Kennzeichen BM doch tatsächlich Bamberg zuordnete!!! |
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Der Vänern-See ist Schwedens größter See mit einer Wasseroberfläche von 5650 km² und 153 Kubikkilometer Wasservolumen - ein Drittel des Süßwassers in Schweden. Er bietet 800 Inseln und 22.000 Schären und kleinere Inseln. Dort brüten 140.000 Vögel aus ca. 60 verschiedenen Arten, die sich unter anderem von den 35 Fischarten im See ernähren können. |
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Dienstag, der 8. Mai war zum Fahrtag bestimmt - wir mussten etwas "Kilometer fressen", um weiter in den schwedischen Norden zu gelangen. Gelegenheit zur Rast bot aber - wieder einmal - eine Kirche, nämlich die in Ekshärad. Über dreihundert schmiedeeiserne Lebensbäume stehen hier. | ||||
| Schließlich
erreichten wir das nördlichste Ziel unserer Reise: den Siljan-See. Ein
Campingplatz bei Orsa war geschlossen wegen Schäden durch Dauerregen. Der
nahe gelegene Bärenpark, auf den wir doch gespannt gewartet hatten,
ebenfalls - allerdings wegen der fehlenden Saison. In Mora konnten wir
schließlich übernachten, waren aber auch fast die einzigen Gäste.
Die Kleinstadt Mora liegt auf einer Landenge zwischen Orsa- und Siljan-See. Hier war der Maler Anders Zorn (1860 - 1920) zu Hause, dem 1939 das Zorn-Museum gewidmet wurde. Gegenüber liegt der Zornhof, sein ehemaliger Wohnsitz. |
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