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| Am Donnerstag, 03. Mai, war ein ausführlicher Stadtbummel durch Halmstad angesagt. Am Fluss Nissan gab’s ausreichend Parkplätze, das nahe gelegene Zentrum ist Fußgängerzone. In dieser Gegend tobten früher Kriege zwischen Dänemark und Norwegen, dann Dänemark gegen Schweden, bis Halmstad 1645 schwedisch wurde. Allerdings brannte die Stadt schon 1619 völlig nieder und wurde noch unter Dänenkönig Christian IV. neu aufgebaut. |
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| An diesem wirklich sehr warmen Frühlingstag konnten wir gut beobachten, wo sich die Schweden ausführlich im "Schlange stehen" üben: an Eiscafés und an den Geldautomaten der Banken. Dies ist uns auch später noch bei vielen Gelegenheiten aufgefallen. Wir erfreuten uns an einem Picknick am Ufer des Nissan. | |||||
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Wieder
weiter nördlich - wir befanden uns noch immer an der Westküste Schwedens
- suchten wir in der Gegend von Abild/Arstad die vom Reiseführer
angekündigte Hinrichtungsstätte "Hagbards Galge". Das
Hinkelstein-Paar konnte damals sicherlich gut durch einen Querbalken zum
Galgen verändert werden.
Der Sage nach war Hagbard, ein norwegischer Wikinger, in Frauenkleidern zum Gemach der Königstochter Signe geschlichen. Man erwischte ihn ... und so kamen die Steine zu ihrem Namen. Eigentlich sind Bautasteine schlanke, unbehauene Gedenksteine auf bronzezeitlichen Grabstätten. Wir sahen auf der Reise noch mehrere davon. |
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| Die Festung Varberg war unser nächstes Ziel, das mit einer grausigen Moorleiche lockte. Tatsächlich konnten wir im verdunkelten Raum einen Bockstenmann bewundern, der im 14. Jahrhundert gelebt hatte und samt seiner Kleidung gut konserviert wurde. Für den Bauern, der die Leiche damals auf seinem Feld entdeckt hatte, wirkte der Fund wie die Spuren eines kürzlich geschehenen Verbrechens. Erst die Polizei deckte bei ihren weiteren Ermittlungen das tatsächliche Alter des Mannes auf. | ![]() |
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Nachts schüttelte uns ein starker Sturm in unserem Wohnmobil kräftig durch, gefolgt von einem Gewitter mit viel Regen. Nicht nur deshalb fiel unser Besuch bei Schloss Tjolöholm recht kurz aus: geöffnet nur in der Hauptsaison. So beschränkten wir uns auf eine Umrundung der "Baustelle" auf teils doch sehr matschigen Wegen.
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