Schweden 2001
eine Reise in der Vorsaison
von Donnerstag, 26. April bis Donnerstag, 24. Mai
- Teil 19 -

 

Mittwoch, der 23. Mai war angebrochen - eigentlich noch gar nicht unser letzter Tag in Schweden. Aber wie heißt der Spruch? "Häufig kommt es anders als man denkt!"

beim Lachs-Fischen

Wir waren schon am Vortag wieder auf dem Festland angekommen und ein Stück westlich gefahren. In Mörrum besuchten wir zunächst das Laxens Hus - die Lachsaufzuchtanstalt. Im Museum wird das Leben der Lachse gezeigt, aber auch die Entwicklung des Angelsports. Wir haben uns anschließend im nahe gelegenen Supermarkt noch einmal mit frischem Lachs versorgt.

Schloss Glimmingehus

Glimmingehus ist das einzige mittelalterliche Schloss Schonens, das in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten blieb. Von außen wirkt es mit seiner hohen, kompackten Bauweise und seinen wenigen kleinen Fenstern wenig ansprechend. Trotzdem haben wir den teuren Eintritt bezahlt und dies ziemlich bereut. Der äußerliche Eindruck trog nicht. Es war fürchterlich zugig und überhaupt nicht eingerichtet. Über viele steile Treppen ging es von einem leeren Raum in den anderen.

in Schloss Glimmingehus

Weiter ging unser Weg der Südküste Schwedens entlang Richtung Westen, ursprünglich wollten wir in der Nähe von Malmö nochmal übernachten und dann über Dänemark wieder zurückfahren. Aber schon seit Stunden begleitete uns ein sehr ekliger Gestank nach vergammelten Algen, der nicht nachlassen wollte. Eine Nacht in dieser Luft erschien uns nicht erstrebenswert.
eine Innenkabine mit falscher Aussicht

auf der Fähre

Mehr aus Spaß haben wir überlegt, uns in Trelleborg einer Fähre anzuvertrauen und den Heimweg so abzukürzen. Wir haben das dann tatsächlich kurzentschlossen auch so gemacht. Am Fähranleger stand schon eine Fähre. Wir haben uns einfach mal nach einem Platz für unser Wohnmobil erkundigt und nach den Kosten. 
Unser restliches schwedisches Geld reichte gerade so, auch noch für eine preiswerte Mahlzeit vom Buffet und für eine Kabine, die wir auf der Fähre noch nachbuchen konnten. 
Um 17.15 Uhr ging’s los. Nach absolut windstiller ruhiger Fahrt - gemeinsam mit ca. 150 LKWs und 3 PKWs - erreichten wir um 0.15 Uhr Travemünde. Den Rest der Nacht verbrachten wir in einer ruhigen Seitenstraße eines Lübecker Vorortes und kamen am Nachmittag des 24. Mai 2001 nach insgesamt 5.633 Kilometer Fahrstrecke wohlbehalten wieder zu Hause an.

 

zurück ...

Schwedenkarte

ENDE