Schweden 2001
eine Reise in der Vorsaison
von Donnerstag, 26. April bis Donnerstag, 24. Mai
- Teil 18 -

 

Kirche von Källa

Schließlich setzten wir unseren Weg Richtung Kalmar fort, wo die Öland-Brücke auf die 135 Kilometer lange und nur 10 bis 15 Kilometer breite Insel Öland führt. Auf dem Weg zum Übernachtungsplatz im Norden der Insel sahen wir uns die Kirche von Källa an. Das Gebäude wurde zwischen 1170 und 1250 errichtet. Damals war es in drei Stockwerke eingeteilt. Über dem Kirchenraum baute man einen großen Wohnraum, darüber einen Boden für die Schützen. Heute stehen nur noch die Außenmauern.
Im 18. Jahrhundert wurde Öland zur Insel der Windmühlen. Jeder Bauer glaubte, eine eigene Mühle für den Hausbedarf haben zu müssen. Auf unserer Fahrt sahen wir noch viele gut erhaltene Exemplare.

Mühlen auf Öland

im Freilichtmuseum Himmelsberga Im Freilichtmuseum Himmelsberga konnten wir ein für Öland typischen Reihendorf mit umbauten Höfen bewundern. Der Heimatverband kaufte 1957 zwei der Höfe in Himmelsberga auf, weil sie gut erhalten waren und repräsentativ die traditionelle Bau- und Lebensweise der Bauern dokumentieren. alte Wohnkultur
Fliehburg Ismanstorp Unter der Fliehburg Ismanstorp hatten wir uns trotz der Beschreibung des Reiseführers doch etwas anderes vorgestellt als nur die vielen Steinhaufen. Tatsächlich stammen die Relikte aus der Eisenzeit. Innerhalb der Ringmauer befanden sich 88 Hausfundamente, die teilweise an die Mauer angebaut sind oder unregelmäßig im Inneren liegen. Wegen der wenigen Verteidigungsanlagen glauben die Archäologen, dass die Anlage ein Kultplatz war.
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