Schweden 2001
eine Reise in der Vorsaison
von Donnerstag, 26. April bis Donnerstag, 24. Mai
- Teil 1 -

 

Urlaub mit dem Wohnmobil - das kannten wir ja schon von Nordamerika, wo wir so manchen interessanten Landstrich auf diese Weise erkundet haben. Dank des hohen Dollarkurses sollte die Reise in diesem Jahr jedoch in Europa stattfinden. Um es vorweg zu nehmen, mit Schweden bereisten wir zwar ein sehr schönes, aber keinesfalls preiswertes Land.

In einem anderen Erftkreis-Städtchen mieteten wir rechtzeitig ein Wohnmobil, das wir schon mittwochs abends abholen konnten und dann einige Stunden lang beluden. Aus Kostengründen hatten wir uns mit einem üppigen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken versorgt, der reichliche Stauraum wurde komplett ausgenutzt.

Die Reise stand unter dem Motto "Erholung", nach sieben urlaubslosen Monaten war dies auch nötig. Also: keine allzu großen Tagesetappen, Sightseeing nach Lust und Laune und bei Bedarf ausreichend Zeit zum Entspannen bei einem guten Buch.

Begleitet von vielen Regenschauern ging’s über die A1 nach Zeven, wo wir allerdings unser erstes im ADAC-Campingplatzführer beschriebenes Ziel nicht fanden. Im Laufe der nächsten vier Wochen haben wir aber noch gelernt, die Beschreibungen richtig zu deuten.

Lesestunde im Wohnmobil
auf dem Campingplatz in Soltau

 

Schließlich landeten wir in Soltau, wo uns ein netter Herr über den Gebrauch der zu Informationszwecken beschafften mobilen Satellitenanlage aufklärte: "Immer nach Süden ausrichten, dort darf die Sicht nicht durch Bäume und ähnliches versperrt sein". Das hat später auch in Schweden prima funktioniert. Wir konnten mehr deutsche Sender empfangen als wir brauchten, um unser Bedürfnis nach den neuesten Nachrichten über’s Weltgeschehen zu stillen.

 

Schwedenkarte

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